Einzigartige Einblicke in die Welt der Archäologie / Bildungswerk Jestetten besucht die Kantonsarchäologie Zürich

Das Bildungswerk Jestetten führte eine Exkursion zur Besichtigung der Kantonsarchäologie durch. Der Auslöser dafür war, dass im Rahmen des grenzüberschreitenden Prospektionsprojekts zur Erforschung des spätkeltischen Doppeloppidums von Altenburg-Rheinau viele Funde aus Altenburg in Zürich in der Auswertung sind. Von der keltischen Stadt auf beiden Seiten der doppelten Rheinschleife ist zwar außer von Befestigungswällen nichts mehr zu sehen, die Stätte ist archäologisch aber sehr bedeutsam, weil es auch ein wirtschaftliches Zentrum mit eigener Münzprägung gewesen ist.

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Siegfried Fricker Kreuzwegstationen

Zurzeit sind drei Stationen des Oberlauchringer Kreuzwegs des Jestetter Künstlers Siegfried Fricker (1907-1976) in der Kirche St. Benedikt in Jestetten zu sehen. Diese Skulpturen aus den Jahren 1961/62 wurden durch das Bildungswerks Jestetten ausgeliehen, weil Dr. Konrad Schlude, Leiter des Bildungswerks, zwei Vorträge über Siegfried Fricker halten wird. „Siegfried Fricker Kreuzwegstationen“ weiterlesen

Stellwerk „Bruchsal J“ – Ein Relikt der Technikgeschichte wird 100 Jahre alt

Die Eisenbahn gilt als ein sehr sicheres Verkehrsmittel. Erreicht wird diese Sicherheit durch eine Vielzahl von Einrichtungen. So sind beispielsweise Bahnstrecken in Abschnitte, Blöcke unterteilt, und  ein Zug kann erst dann in einen Block einfahren, wenn kein anderer Zug mehr im Block ist. Einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten insbesondere Stellwerke, mit denen Weichen und Signale gesteuert werden. Die Funktion konnte man bis zur Außerdienststellung des mechanischen Stellwerks vom Typ „Bruchsal J“ sehr gut am Jestetter Bahnhof betrachten.

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„Wenn wir es nicht festheben …“

Die Erfassung der Kleindenkmale in Jestetten

Der Begriff der „Kleindenkmale“ kommt etwas sperrig daher; und um ein Kleindenkmal zu sein, muss ein Objekt weder klein sein noch einen offiziellen Denkmalstatus haben. Vielmehr geht es hier um allerlei Werke menschlichen Schaffens, die unsere Heimat prägen, aber allzu oft nicht beachtet und dann zerstört werden. Typische Beispiele für Kleindenkmale sind unter anderem Brunnen, Feldkreuze, Grenzsteine, oder als ein lokales Beispiel die Bohnerzlöcher als Zeichen unserer Bergbaugeschichte. Solche Kleindenkmale sind in vielerlei Hinsicht wichtig für das Bild der Region, aber da sie durch das übliche Raster der Wahrnehmung und des Denkmalschutzes durchfallen, sind sie auch in ihrem Bestand bedroht.

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Europa in eine bessere Verfassung bringen / Erwin Teufel in Jestetten

Mit einer besonderen Veranstaltung starteten Kolping und Bildungswerk Jestetten ins neue Jahr. Erwin Teufel referierte über „Europa in eine bessere Verfassung bringen“, und unter den zahlreichen Zuhörern befanden sich auch viele Gäste von außerhalb. Erwin Teufel war ja von 1991 bis 2005 Ministerpräsident von Baden-Württemberg gewesen und nahm als Mitglied des Europäischen Konvents auch an der Verfassungsdiskussion teil.

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Die andere Dimension – In Memoriam Felix Hausdorff

Leserbrief zum Artikel „Die andere Dimension“, FAZ vom 16.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

wer sich mit Fraktalen beschäftigt, der stösst unweigerlich auf Benôit Mandelbrot, der auf diesem Gebiet ungeheuer viel geleistet hat. So ist es gut, dass Sie zum 85. Geburtstag Mandelbrots einen Artikel über ihn veröffentlichen. Doch auch in der Mathematik ist es oft so, dass die Ehre einer Entdeckung nicht dem Erstentdecker zuteil wird, sondern einem Nachfolger.

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Zu Besuch bei Asterix & Co. / Tag des Denkmals 2008 in Altenburg

Die Comicfiguren Asterix und Obelix kennt wohl jeder. Aber dass ihr Hund Idefix eigentlich ein Rheinauer ist, das dürften die wenigsten wissen. Zumindest wurde bei Ausgrabungen in Rheinau das Skelett eines kleinen Gesellschaftshundes gefunden. Das Vorbild für Idefix hätte somit aus
Rheinau stammen können. Der Gesellschaftshund ist ein weiterer Beleg für die Bedeutung der spät-keltischen Siedlung, dem sogenannten „Doppel-Oppidum“ von Altenburg-Rheinau.

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Aus den Niederungen der Kommunalpolitik

Bei der Wiederöffnung des Jestetter Schwimmbades machte sich der Planer des Umbaus nichtbgerade beliebt. Während des Umbaus waren mehrere für die Gemeinde sehr teure Planungsfehler entdeckt worden, und bei der Eröffnung sprach der Planer nun von den „Niederungen der Kommunalpolitik“. Für manche ein Affront, für andere ein nicht gelungener Scherz. Doch unabhängig von unerfreulichen Querelen ums Schwimmbad, kann man wirklich sinnvoll von den „Niederungen der Kommunalpolitik“ sprechen? Ich meine nicht!

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